Der Software-Entwickler Flinn.ai erhält von seinen Investoren weitere Finanzmittel, diesmal sind es 20 Mio. US-Dollar. Das Geld fließt in die Weiterentwicklung der KI-gestützten Automatisierungslösungen für Medizintechnik- und Pharmaunternehmen.

Ein neuer Life-Sciences-Standort entsteht in Österreich: Bund und Land stärken den Standort Salzburg. Die Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS) und die Paracelsus Medizinische Universität und Klinik bündeln Forschung, Lehre und Innovation in einem gemeinsamen Exzellenzmodell mit neuen Kompetenzzentren bei Krebs, Immunologie, Neurowissenschaften und regenerativer Medizin.

Die leon-nanodrugs GmbH kooperiert mit der Harro Höfliger Verpackungsmaschinen GmbH, um ihre FR-JET®-Technologie weltweit zu vermarkten. Erst kürzlich hatte LEON eine überzeichnete Finanzierungsrunde in ungenannter Höhe abgeschlossen, um die Markteinführung der NANO®-Systeme und die internationale Expansion voranzutreiben.

Das in Kalifornien ansässige Biotechnologieunternehmen Unnatural Products erhält von der Schweizer Novartis eine Vorauszahlung von bis zu 100 Mio. US-Dollar sowie potenziell bis zu 1,7 Mrd. US-Dollar an Entwicklungs-, Zulassungs- und Vertriebsmeilensteinen. Die Peptid-basierte Therapie wird für ein kardiovaskuläres Programm entwickelt.

Die Grünenthal GmbH startet die klinische Entwicklung ihres NaV-1.8-Inhibitors. In einer Phase I-Studie wurden erste gesunde Probanden eingeschlossen. Der oral verfügbare Wirkstoffkandidat soll als nicht-opioide Therapieoption und -alternative bei akuten und chronischen Schmerzen dienen. Ergebnisse der Studie werden für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.

Die lange Entwicklungsphase ihres Diagnostik-Systems hat Meon Medical Solutions in die Zahlungsunfähigkeit geführt. Das Grazer Unternehmen beantragte ein Sanierungsverfahren.

Immunic, Inc., US-Tochter der deutschen Immunic AG, hat eine überzeichnete Privatplatzierung abgeschlossen. Zunächst fließen 200 Mio. US-Dollar, weitere bis zu 200 Mio. US-Dollar sind möglich. Das Geld soll die Phase III-ENSURE-Studien bei schubförmiger MS, eine Phase III-Studie bei primär progredienter MS sowie den Aufbau einer kommerziellen Organisation finanzieren.

Im Glyphosat-Streit kündigt Bayer für seine Tochter Monsanto einen milliardenschweren Sammelvergleich in den USA an. Bis zu 7,25 Mrd. US-Dollar sollen laut einer Mitteilung des Unternehmens über rund 20 Jahre fließen. Ein US-Gericht muss noch zustimmen, viele Klagevertreter begrüßen den Deal. Die Börse reagiert erleichtert – die Aktie legt deutlich zu.

Jahrelange Unsicherheiten ob der zahlreichen anhängigen Klagen gegen die Geschäftseinheit Monsanto könnten durch einen teuren, aber auch gedeckelten Gerichtsvergleich endlich beendet werden. Rund 7 Mrd. US-Dollar müsste Bayer demnach über rund 20 Jahre abstottern, um die Schadensersatzklagen zu befrieden.